OrchesterCamp St.Florian

Die Dozent:innen

Hannah Eisendle

Dirigentin

Hannah Eisendle ist Dirigentin und Komponistin. Als Dirigentin gilt ihr besonderes Interesse der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Gastengagements erhielt sie unter anderem vom ORF Radio-Symphonieorchester Wien, dem Orchestre National de Mulhouse, dem Orquesta y Coro Nacionales de España (OCNE) sowie dem Philharmonischen Orchester Gießen. Sie war musikalische Assistentin von Cristian Măcelaru beim Orchestre National de France sowie von Simone Young beim WDR Sinfonieorchester Köln.

Ein wesentlicher Schwerpunkt ihrer Tätigkeit bildet das Musiktheater. Beim Johann Strauss 2025 Wien Festival hatte sie die musikalische Leitung von Wiener Blut in der Regie von Nikolaus Habjan inne. Von 2023 bis 2025 war sie Kapellmeisterin und Korrepetitorin am Stadttheater Klagenfurt. Zuvor wirkte sie mehrere Jahre als Dirigentin und musikalische Assistentin der Jugendoper am Theater an der Wien, leitete dort Kinderopernproduktionen und assistierte bei Projekten der Neuen Oper Wien.

Internationale Aufmerksamkeit als Komponistin erlangte sie mit ihrem Orchesterwerk heliosis, einem Auftragswerk des ORF Radio-Symphonieorchester Wien. Die Uraufführung im März 2022 unter der Leitung von Marin Alsop wurde zum Ausgangspunkt zahlreicher weiterer Aufführungen in Europa und den USA, darunter bei den BBC Proms. Seither erhielt sie Kompositionsaufträge u.a. vom Staatsorchester Stuttgart, dem Wiener Concert Verein, dem Festival Carinthischer Sommer, dem Staatstheater Darmstadt sowie der Wiener Staatsoper.

Oliver Pastor

Violine

Geboren 1983 in Belgrad, erhielt Oliver Pastor bereits mit sechs Jahren seinen ersten Geigenunterricht bei Prof. Jaksic und studierte anschließend bei Prof. Maksimovic. In Wien setzte er sein Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst bei Prof. Zienkowski fort. 2001 wurde er beim Int. Wettbewerb Petar Konjovic mit dem Ersten Preis prämiert, ebenso beim Fidelio-Wettbewerb 2006. Meisterkurse führten ihn zu Julian Rachlin und Vesna Stankovic. Oliver Pastor kann auf zahlreiche Auftritte im In- und Ausland verweisen. Seit 2007 ist er Mitglied im Wiener KammerOrchester, seit 2009 Erster Geiger im Orchester der Volksoper Wien, wo er auch regelmäßig als Solist (sowie gemeinsam mit seinem Streichquartett) konzertiert. Seit 2022 ist er außerdem als Konzertmeister Teil der Strauss Capelle Wien.

Katharina Dobrovich

Violine

Katharina Dobrovich wurde in Wien in eine Musikerfamilie geboren. Schon im Alter von vier Jahren lernte sie Klavierspielen, stieg bald zusätzlich und schließlich ganz auf Geige um. Ihren ersten Geigenunterricht erhielt sie mit sechs Jahren bei Eugenia Polatschek. Weiteren Unterricht erhielt sie bei Anna Kandinskaya, Anne-Marie Ortner-Kläring und Jan Pospichal. Derzeit studiert sie Konzertfach-Violine an der Musikuniversität in Wien (mdw) bei Dalibor Karvay. Ihre erste Diplomprüfung schloss sie mit »Sehr gut« ab.

Ihr Debut als Solistin mit Orchester gab sie mit »Introduction et Rondo Capriccioso« von Camille Saint-Saëns. Es folgen weitere Solokonzerte, unter anderem mit der Beethoven Philharmonie Baden, dem Philharmonischen Orchester Györ, der Martinu Philharmonie Zlin sowie dem Dubrovnik Symphony Orchestra.

Orchestererfahrung sammelt sie als Substitutin im Orchester der Wiener Staatsoper. Es folgen Zeitverträge beim ORF Radio-Symphonieorchester Wien und bei den Wiener Symphonikern. 2022 gewann sie ein Probespiel für Primgeige in der Volksoper Wien.

Neben zahlreichen ersten Preisen bei landes-, sowie bundesweiten Prima la musica Wettbewerben, sowohl solistisch als auch kammermusikalisch, konnte sie 2016 den 2. Preis beim 14. Internationalen Wettbewerb in Padua erringen. 2018 wurde sie für ihre künstlerische Arbeit und ihr musikalisches Potenzial mit dem »Kulturpreis« vom Rotary Club Baden gewürdigt.

Sie bekam wichtige musikalische Impulse unter anderem von Nikolaj Znaider, Igor Ozim, Benjamin Schmid, Vadim Gluzman, Karin Adam und Vahid Khadem-Missagh.

Sie konzertiert im In- sowie Ausland und bei Festivals wie den Einem-Tagen in Maissau, den Beethoven-Tagen (Baden) und dem »International Late Summer Music Festival« in Dubrovnik, in der Kulturszene Kottingbrunn, im Großen Saal des Konzerthaus Klagenfurt, im Rektorenpalast in Dubrovnik, dem Stadttheater Berndorf, dem Schubertsaal im Wiener Konzerthaus sowie im großen Saal des Casino Baden.

Johann Ratschan

Viola

Johann Ratschan, aus Zell an der Pram stammend, studierte bei Jacqueline Roscheck-Morard und Siegfried Führlinger an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Abschluss mit Auszeichnung. Er erhielt Kammermusikunterricht bei Mitgliedern des Artis Quartetts, des Quatuor Mosaïques, des Aron Quartetts sowie u. a. bei Martin Hornstein und Peter Matzka. Kammermusikauftritte verbinden ihn mit Mitgliedern der Wiener Philharmoniker, Wiener Symphoniker, des RSO Wien und des Bruckner Orchesters Linz. Johann Ratschan wirkt in mehreren Orchestern und Ensembles mit (Substitutentätigkeit bei den Wiener Symphonikern, im RSO Wien, im Wiener Johann Strauss Orchester, im Orchester der Vereinigten Bühnen Wien und der Bühnenmusik der Wiener Volksoper, Anstellung im Bruckner Orchester Linz von 2012-2022). Seit September 2022 ist er Leiter des Musikschulverbands der Steinfeld-Leitha Gemeinden in Niederösterreich. Außerdem gibt er seit 2013 sein Wissen als Dozent beim Jugendsinfonieorchester Burgenland, im Landesmusikschulwerk OÖ und bei der Kammermusikwoche Feldkirchen weiter.

Zsuzsanna Pázmándi

Violoncello

Zsuzsanna Pázmándi wurde 1993 in Budapest geboren und studierte Konzertfach in der Klasse von a.o. Univ. Prof. Stefan Kropfitsch sowie bei Peter Somodari an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wo sie mit Auszeichnung abschloss.

Seit 2017 war sie Mitglied des EUYO- European Union Youth Orchestra und des Gustav Mahler Jugendorchesters. Sie arbeitete mit weltberühmten Dirigenten zusammen, darunter Vladimir Jurowsky, Zubin Mehta, Semyon Bichkov und Vasily Petrenko. Sie trat bereits in Europas größten Konzertsälen auf, wie dem Concertgebouw, der Elbphilharmonie und dem Auditorio Nacional de Música Madrid. Zudem übernahm sie Substitutentätigkeiten bei den Wiener Symphonikern, der Volksoper Wien, dem ORF- Radio-Symphonieorchester Wien sowie beim Tonkünstler-Orchester Niederösterreich.

Im Jahr 2023 hatte sie Zeitvertrag beim Mozarteumorchester Salzburg, und für die Saison 2024/2025 wurde sie beim Brucknerorchester Linz engagiert. Von November 2025 war sie an der Volksoper Wien in einem dreimonatigen Engagement tätig. Weitere wichtige musikalische Impulse erhielt sie u.a von Laszlo Fenyö, Miklos Perenyi, Gautier Capucon, Gustav Rivinius und Maximilian Hornung.

Als Kammermusikerin trat sie bei verschiedenen Festivals auf, darunter das Festival Academy Budapest, das Bolzano Festival und Wien Modern, und debütierte 2023 im Rahmen des Festivals Beethovens Medizinlöffel im Wiener Musikverein.

Anna Katharina Mittermeier

Kontrabass

Anna Mittermeier studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Josef Niederhammer und schloss ihr Studium im Jahr 2018 mit Auszeichnung ab. Sie erhielt den Förderungspreis der Wiener Symphoniker, ist mehrfach Preisträgerin bei nationalen und internationalen Wettbewerben und Stipendiatin der Thyll-Dürr Stiftung.

Schon in jungen Jahren führten sie Tourneen in die großen Konzertsäle Europas, sowie nach Asien und Amerika. Die gebürtige Wienerin gastiert regelmäßig bei den Wiener Symphonikern, im RSO Wien und im Symphonieorchester der Volksoper Wien. Seit 2025 ist sie fixes Mitglied des Bruckner Orchester Linz.

Die Kontrabassistin widmet sich mit Vorliebe der Sololiteratur ihres Instruments und beschäftigt sich auch intensiv mit zeitgenössischer Musik. Sie ist Widmungsträgerin zahlreicher Kompositionen.

Anna Mittermeier arbeitet kammermusikalisch mit Künstlern wie Tristan Schulze, Elisabeth Naske, Lucia Hall, Marlene Muthspiel, Ernst Kovacic, Hyung-ki Joo zusammen. Ihr 2023 gegründetes Ensemble nilena – eine Verschmelzung von Musik, Bewegung und Stimme - erschließt neue Konzertkonzepte. Improvisation, Eigenkompositionen, Klassik und Moderne, gepaart mit Tanz, ergeben eine innovative Mischung voller Fantasie und anregender Ideen.

Nicole Henter

Holzbläser

Nicole Henter wurde 1994 in Budapest geboren und wuchs in Wien auf. Sie ist seit 2024 Lehrende am Johann-Joseph-Fux-Konservatorium in Graz.

Sie spielte bis Februar 2026 auf der Soloflöte in der Volksoper Wien. Zwischen Jänner und November 2024 spielte sie ebenfalls auf einem Zeitvertrag im Oslo Philharmonic Orchester. In der Saison 2022/2023 wirkte sie auf dem Solo-Piccolo im RSO mit.

Als Solistin und Kammermusikerin tritt sie in zahlreichen Ländern auf. Sie debütierte bereits in verschiedenen Konzertsälen Europas wie im Wiener Musikverein, im Wiener Konzerthaus und der Elbphilharmonie in Hamburg.

Nicole ist Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe. Im Studienjahr 2023/2024 wurde sie mit ihrem Projekt Wie eine Welle für das SYLFF Stipendium der Tokyo Foundation ausgezeichnet. Sie befindet sich im Kammermusikmasterstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wo sie ihr Konzertfachstudium im März 2023 bei Prof. Barbara Gisler-Haase mit Auszeichnung abgeschlossen hat. Sie studierte außerdem bei Andrea Lieberknecht, Karl-Heinz Schütz und Wolfgang Schulz.

Georg Stepanek

Holzbläser

Georg Stepanek geboren in Linz, wollte mit 15 Jahren unbedingt in der örtlichen Stadtkapelle mitspielen und begann daher am Bruckner-Konservatorium Linz Fagott bei Alexander Varga zu lernen. Nach Matura und Militärmusik studierte er Fagott an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien bei Milan Turkovic, Stepan Turnovsky und Richard Galler. In seiner Studienzeit gewann er erste Preise bei mehreren österreichischen Musikwettbewerben, 2006 schloss er sein Studium mit Auszeichnung ab.

Nach einem Substitutenvertrag beim Bruckner Orchester Linz wurde er schon 1997 als Fagottist im Grazer Philharmonischen Orchester – dem Orchester der Oper Graz – engagiert. Seither war er bei fast allen österreichischen Orchestern als Aushilfe tätig – unter anderem bei den Wiener Philharmonikern, mehrere Monate bei den Wiener Symphonikern sowie als Solofagottist bei der Camerata Salzburg.

Als Solist war er unter anderem mit den Grazer Philharmonikern, dem Bruckner Orchester Linz, der Capella Istropolitana, der Kammerphilharmonie Györ und dem Orchester der Anton Bruckner Privatuniversität Linz zu hören. Gerne tritt er auch als Kammermusiker auf, unter anderem mit dem Philharmonischen Bläserquintett Graz oder dem Collegium Viennense.

Seit 2007 unterrichtet er außerdem an der Musikschule der Stadt Wien.

Klaus Höpfler

Blechbläser

Klaus Höpfler wurde 1995 in Schärding geboren. Seinen ersten Hornunterricht erhielt er im Alter von 8 Jahren an der Musikschule Andorf. 2009 brachte ihn sein Weg an die Anton Bruckner Privatuniversität wo er während seiner Zeit im Adalbert Stiftergymnasium Unterricht bei Prof. Alber Heitzinger erhielt. 2015 setzte er sein Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Prof. Christoph Peham fort.

Nachdem er Mitglied in den Orchesterakademien des Tonkünstler Orchester Niederösterreich sowie den Wiener Philharmonikern war, gewann er 2024 das Probespiel für die Stelle als 2/4. Hornist im Tonkünstler Orchester Niederösterreich.

Weiters ist er Mitglied des Holzbläserquintetts Windobona mit dem er 2024 beim Internationalen Musikwettbewerbs des ARD teilnahm.

Eric Ziegelbauer

Blechbläser

Eric Ziegelbauer, geboren in Wien 1997, wuchs in einer musikalischen Familie auf und begann im Alter von 7 Jahren Trompete zu spielen. Bis zur Studienzeit waren Josef Wagner, Johannes Hötzinger und Gerhard Stockhammer seine Lehrer.

Nach der Matura studierte er zunächst Komposition und Musiktheorie bei Axel Seidelmann und Michael Jarrell an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Dieses Studium schloss er 2023 ab. Parallel zu Komposition studierte er ab 2019 Instrumentalpädagogik Trompete. Aktuell vervollständigt er seine musikalische Ausbildung im Master dieses Studiums bei Bernhard Pronebner, ebenfalls an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Ziegelbauer durfte Lehrerfahrung an der mdw als Tutor für Gehörbildung und als Assistent von Gerald Resch (Komposition/Historische Satztechniken) sammeln. Aktuell unterrichtet er ebenfalls dort als Lehrbeauftragter Gehörbildung am Institut 1 für Kompositionsstudien, Ton- und Musikproduktion und vertritt als Trompetenlehrer Andreas Pranzl an der Musikschule in Perchtoldsdorf.

Aufführungen seiner Werke gab es zum Beispiel von der Alma Mahler Philharmonie unter der Leitung von Clara Ziegelbauer, der Company of Music, von seinem selbstgegründeten Ensemble Klangbrise, von Wolfram Wagner, Risako Hiramatsu, dem belgischen Ensemble ISOLISTI aus Antwerpen, dem Chorus Alea aus Wien, dem Chor ad Libitum, dem Wiener Kammerchor, dem Kammerorchester Krems und im Rahmen der Reihe Cercle von Lukas Haselböck. Mit der Trompete sammelte er Erfahrungen als Solist, Kammermusiker, Orchestermusiker und Improvisationskünstler.

Pit Dahm

Schlagwerk

Pit Dahm hat in Straßburg bei Emmanuel Séjourné, Denis Riedinger und Stephan Fougeroux studiert, bevor er 2020 als Masterstudent in die Schlagwerkklasse am Salzburger Mozarteum eintrat. Dort waren seine Lehrer u.a. Martin Grubinger, Guido Marggrander, Erwin Falk, Maxime Pidoux und Holger Brust.

Nach zwei Jahren in der Akademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks hatte er Zeitverträge bei den Dortmunder Philharmonikern und an der Staatsoper Stuttgart inne, bevor er im Januar 2026 Solo-Pauker der Philharmonie Südwestfalen in Siegen wurde. Zudem führten ihn Aushilfstätigkeiten u.a. zum Tonkünstler Orchester Niederösterreich, zum Gürzenich Orchester und WDR Sinfonieorchester Köln, nach Paris zum Orchestre Philharmonique de Radio France sowie an die Opern in Frankfurt, Düsseldorf und Bonn.

Neben seiner Tätigkeit als Orchestermusiker beschäftigt sich der 28-jährige Luxemburger mit Komposition und Arrangement, musiziert regelmäßig als Kammermusiker und Solist und ist 1. Preisträger der Swiss Percussion Competion sowie der Yamaha Music Europe Foundation in Wien.

David Hödlmoser

Schlagwerk

David Hödlmoser ist ein vielseitiger Schlagwerker und Pauker mit einer fundierten musikalischen Ausbildung und umfangreicher Berufserfahrung in renommierten Orchestern und Ensembles.

Neben seiner schulischen Laufbahn am musischen Gymnasium Salzburg begann er eine intensive musikalische Ausbildung: vom Schlagzeugunterricht bis hin zum Konzertfachstudium Schlagwerk an der Universität Mozarteum Salzburg, das er 2025 abschloss.

Seine berufliche Laufbahn führte ihn als Substitut in zahlreiche namhafte Orchester, darunter das Mozarteum Orchester Salzburg, die Kammerphilharmonie Landshut, die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen und das Philharmonische Staatsorchester Mainz. Zudem war er bei renommierten Festivals wie den Salzburger Osterfestspielen und dem Lehar Festival Bad Ischl tätig. Seit Februar 2026 besetzt er eine Akademiestelle beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks in München.

Ab der Saison 2027 ist David Hödlmoser als Solo-Pauker beim Philharmonischen Staatsorchester Mainz.

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